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Warum setzte ich mich für das Konzept von Ramesh Balsekar ein? Ganz einfach. Ich war in meinem Leben sehr unglücklich. Ich war dick, unterbezahlt, befand mich in einem erbitterten Sorgerechtsstreit, fühlte mich alleine und hatte keine Freunde. In dieser Krise stellte ich mir immer wieder die selben Fragen.

Worum geht es im Leben? Warum Leiden wir? Was ist Glück? Kann jeder Erfolg haben und kommt es dabei auf eine bestimmte Formel an? Ist Gott gut? Warum wenn es so ist, passieren so schlimme Dinge? Warum kommen Kinder behindert auf die Welt? Warum bin ich so, wie ich bin? Hat jeder Mensch Anrecht auf Glück und Erfolg? Warum gibt es Psychopathen die grundlos Menschen umbringen? Sind Arbeitslose selber schuld, wenn Sie keine Anstellung finden?

Ich wollte Antworten auf diese Fragen. Ich wollte mein Leben verbessern. Ich wollte etwas an dieser Situation verändern und besorgte mir alle möglichen Bücher über „Alles ist möglich“, „Du kannst dir alles im Universum Wünschen“, „Gott will, dass du reich bist“, „Es liegt an Dir“.

Ich sog diese Theorien in mir auf und war davon begeistert. Ich besuchte Motivationsseminare, Hypnoseseminare und Yogakurse. Von Alles ist möglich bis Tjakkka. Von Scherbenlauf über Feuerlauf bis ich am Schluss sogar fähig war Löffel mental zu verbiegen, machte ich alles. Am Schluss war ich Mentaltrainer, Hypnosetherapeut und Vegetarier.

Ich machte überall dort mit, wo man mir Antworten auf meine Fragen versprach. Ich wechselte meine Philosophie wie andere Unterhosen. Immer wenn ich merkte, dass man mir die gewünschten Antworten nicht geben kann war ich weg auf der Suche nach der nächsten Gruppe. Ich war sogar drei Wochen Student am seriösen Religionspädagogischen Institut in Luzern. Doch dort merkte ich sehr schnell, dass ich an diesem Ort keine Antworten auf meine Fragen fand.
Ich war Member auf Esoterikmessen immer auf der Suche nach meinem Glück.

Mit diesem „Hobby“ konnte ich mich einige Jahre beschäftigen. Ich wollte auch immer so sein, wie meine Gurus. Als man mir sagte, dass Reichtum nur eine Mentale Einstellung ist, glaubte ich es. Die dazu gehörenden Uebungen machte ich täglich über Monate. Der Betreibungsbeamte klopfte aber trotzdem an meine Tür. Als man mir sagte, dass Krankheiten selber verursacht werde und Gott will, dass man Gesund ist, glaubte ich es. Der bösartige Krebs der bei mir diagnostiziert wurde, wusste anscheinend nichts von dieser Philosophie. Auch meine genetische Blutkrankheit (Hämochromatose) schien diese Technik und meinen Guru nicht zu kennen.

Alle bis dahin kennengelernten Philosophien und Techniken gingen davon aus, dass die JETZIGE Situation verändert werden muss um glücklich zu sein. Glück ist etwas, dass einem Zustehe. Der Mensch darf nicht leiden. Wenn er leidet, macht er etwas falsch. Wenn er arm ist, hat er die Verbindung mit Gott verloren, denn Gott will, dass alle Menschen im Ueberfluss leben.

Meine Entdeckungsreise begann, als ich dank Ramesh Balsekar einen Blick auf  die Wahrheit werfen konnte. Er zeigte mir das kosmische Gesetz, dass die gemeinsame Wahrheit,  aller Religionen der Welt ist.

Danach war ich nämlich immer noch dick, unterbezahlt, befand mich immer noch im Sorgerechtsstreit und hatte immer noch keine Freunde - aber es spielte keine Rolle mehr :-).